Statements von Mitarbeiter*innen

Statements von Mitarbeiter*innen

Fachleute sind sich einig: Impfen ist der Königsweg aus der Pandemie.

Wir wollen MEDICLIN Mitarbeiter*innen zu Wort kommen lassen, die sich für diesen Weg entschieden haben.

Den Anfang in dieser losen Reihe machen Kolleg*innen aus der Robert Janker Klinik in Bonn und der Hedon Klinik in Lingen.

Dr. Hanna Molitor (Robert Janker Klinik, Bonn)

Die größte Motivation mich impfen zu lassen, war vor allem, dass ich dadurch meine Mitmenschen vor einem schweren oder tödlichen Verlauf einer Covid-19-Infektion schützen kann. Ganz besonders gehören dazu die Patientinnen und Patienten in unserer Klinik, aber auch meine Kolleginnen und Kollegen, sowie meine Familie und Freunde.

Aus diesem Grunde kam es für mich persönlich nicht in Frage, mich nicht impfen zu lassen und ich habe die Position als Impfärztin gerne und aus voller Überzeugung angenommen.

Es hat mich sehr gefreut, dass die Impfbereitschaft in unserem Haus sehr hoch war.

Die Zusammenarbeit in unserem Impfteam hat mich in dem Gefühl gestärkt, dass wir es nur gemeinsam schaffen können, uns gegen dieses Virus zu Wehr zu setzen. Ich sehe in den Impfungen den einzigen Weg, wie unsere Gesellschaft die Pandemie überwinden kann und wir wieder ohne Einschränkungen leben können. 

Ich persönlich bin voller Hoffnung und Vorfreude mich ganz bald wieder mit meiner kompletten Familie und meinen Freunden treffen zu können.

Marlies Kordt und Julian Strohmaier (Robert Janker Klinik, Bonn)

Ausschlaggebend für eine Impfung war bei uns das moralische Empfinden. Wir wollten mit gutem Beispiel vorangehen.

Die Sorge, andere Menschen in unserem Umfeld in Gefahr zu bringen, war größer, als selbst zu erkranken.

Die Impfung verlief weitestgehend komplikationslos. Nach der 2. Impfung hatten wir beide lediglich mit einer leichten Grippesymptomatik über 24 Stunden hinweg zu kämpfen.

Das Wissen, eine bestmögliche Prophylaxe nach aktuellem Stand der Dinge durch eine Impfung erreicht zu haben, beruhigt. Folgende Schnelltests und PCR-Tests scheinen den Erfolg zu bestätigen.

Annalena Pohlmann (Hedon Klinik, Lingen)


„Ich lasse mich impfen, da dieser kleine Piks so viel bewirken kann.“

Kathrin Rößler (Hedon Klinik, Lingen) 

Kontakt mit dem Corona-Virus bzw. mit Corona-infizierten Patienten bekam ich persönlich sofort zu Beginn des Ausbruchs. Auf unserer Station erkrankten fünf Patienten daran, zum Teil mit sehr schweren Verläufen. Ich bekam hautnah den Krankheitsverlauf und die Not der Patienten zu spüren.

Diesen schweren Krankheitsverlauf wollte ich für mich nicht erleben müssen. In dieser Zeit reifte der Entschluss mich impfen zu lassen, sobald ein geeigneter Impfstoff zur Verfügung steht.

Gerade in der zweiten Welle erkrankten auch jüngere Menschen, welche schwere Verläufe und Spätfolgen zeigen. Mir ist bewusst, dass bis zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht nachgewiesen wurde, ob eine Ansteckung mit und eine Weitergabe von dem Virus durch Impfungen vermieden werden kann – trotz allem kann ich mich bei der Ansteckung vor einem schweren Verlauf schützen. Das Argument war für mich schon ausreichend.

Natürlich habe ich Ängste und Zweifel gehabt. In mir gab es auch die Frage: Ist der Impfstoff zu schnell zugelassen worden? Reicht die Entwicklung des Impfstoffes aus, um eventuelle größere Nebenwirkungen auszuschließen? Was ist mit Langzeitschäden? Ich habe sehr viel mit meiner Familie gesprochen, hatte Gespräche mit verschiedenen Ärzten, habe natürlich viel gelesen und in den Medien erfahren.

Zum Schluss kam ich allerdings immer wieder zu der Erkenntnis, dass die Impfung der Weg aus der Pandemie ist.

Berichte von den Zuständen auf den Intensivstationen, Erfahrungen von Angehörigen mit schwer Covid-Erkrankten, Gespräche mit Freunden, die eine Covid-Erkrankung durchgemacht haben und noch sehr lange an dieser Infektion zu tragen haben – all diese Informationen trugen dazu bei, dass ich wusste, dass die Entscheidung für mich richtig ist.

Ich habe die erste Impfung hinter mir. Natürlich verträgt jeder den Impfstoff unterschiedlich. Ich fühlte mich drei Tage nicht gut und blieb zu Hause. Aber das war es dann auch schon.

Mir geht es jetzt sehr gut, auch mit der Gewissheit: Ich bin geimpft und kann Personen/Patienten mit einer Covid-Infektion ganz anders begegnen.

Schicken Sie uns Ihr Statement

Gerne würden wir auch Ihre Gedanken und Erfahrungen zum Thema Impfen im MediNet und in den MediNews veröffentlichen!

Zur Orientierung können Sie folgende Fragen nutzen: Warum war es mir wichtig geimpft zu werden? Was waren meine Ängste, wie konnte ich sie überwinden? Was war der springende Punkt, der Auslöser, der mich zur Impfung bewegt hat? Warum bin ich froh, dass ich mich für die Impfung entschieden habe? Wie geht es mir nach der Impfung? Wie hat sich die Impfung auf mich, auf meine Stimmung und Gedanken ausgewirkt?

Schicken Sie Ihr Statement mit Foto an: Gerda.Schwarz@mediclin.de